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FSC Hufeisenabteilung

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Training jeden Montag und Donnerstag ab 17 : 00 Uhr.

Ansprechpartner Schaller Josef


Thalhausen verteidigt Turniertitel
Hufeisenvereine veranstalten Turnierserie mit neun teilnehmenden Mannschaften

Unterneukirchen. Zum zweiten Mal veranstalteten Hufeisenvereine heuer eine Turnierserie mit neun teilnehmenden Mannschaften, wobei das Team aus dem Garchinger Ortsteil Thalhausen seinen Titel ebenso erfolgreich verteidigte wie Hart/Alz die "rote Laterne".
Bereits im vergangenen Jahr war man sich unter den Hufeisenfreunden einig, wegen der Pandemie keine großen Turniere mehr auszurichten, sondern eine Turnierserie zu starten. Letztes Jahr waren Unterneukirchen, Thalhausen, Tüßling, Hart/Alz, Polling, Maisenberg und Zangberg dabei, heuer kamen noch Schnaitsee und Grünthal dazu. Alle Teilnehmer richteten jeweils ein Turnier aus.
"Jeder gegen jeden" lautete immer der Spielmodus. Pro Spiel mussten sechs Kehren bewältigt werden und vier Werfer bildeten eine Mannschaft. Die Daube lag auf etwa 17 Meter Entfernung. Auch heuer musste oftmals das Messgerät, die Schmiege, über Sieg oder Niederlage entscheiden. Mehrmals war bei Punktegleicheit die Eisenquote ausschlaggebend.
Den Auftaktsieg am 21. Mai in Tüßling holte sich Thalhausen vor Zangberg und Maisenberg. Am 4. Juni stand in Maisenberg wieder Thalhausen auf dem Siegerpodest vor Schnaitsee und Zangberg. Die Zangberger "Hufis" gewannen am 18. Juni in Hart/Alz dank der besseren Quote vor Unterneukirchen und den sieggewohnten Thalhausern, die am 25. Juni in Schnaitsee wieder vor den dortigen Hausherren und Tüßling triumphierten. Am 9. Juli stand in Zangberg erstmals Polling vor Unterneukirchen und Tüßling auf dem Siegertreppchen. Am 30. Juli rückte in Polling schließlich Thalhausen die Verhältnisse wieder zurecht und siegte vor Unterneukirchen und Zangberg. Auf der eigenen Anlage musste aber Thalhausen am 13. August wegen der besseren Quote Tüßling den Vortritt lassen, dritter wurde das Zangberger Quartett, das am 27. August in Grünthal vor Maisenberg und Thalhausen gewann. Beim Finale am Samstag in Unterneukirchen wurde wegen starken Regens erst eine Stunde später begonnen. Tüßling kam dabei auf dem nassen Boden besser zurecht und siegte vor Unterneukirchen und Grünthal, das mit dem letzten Wurf den Sieg noch aus der Hand gab. Die heimischen "Leidmann-Hufeisenfreunde" durften nun die Siegerehrung vornehmen. Der Unterneukirchner Max Mayr hatte alle Ergebnisse der neun Turniere sorgfältig notiert und den Endstand errechnet. Zusammen mit Unterneukirchens Hufeisenchef Otto Riedl ehrte er im Gasthaus Leidmann zunächst den Tagessieger aus Tüßling. In der Gesamtwertung aller Turniere stand schließlich Thalhausen mit 106:38 Punkten als Sieger und Titelverteidiger fest. Auf den Plätzen folgte wie letztes Jahr Zangberg (92:52) vor Tüßling (88:52), Unterneukirchen (82:62), Maisenberg (68:76), Schnaitsee (61:83), Polling (58:86), Grünthal (51:93) und den Hufeisensportlern aus Hart/Alz (44:100).
Den Unterneukirchnern zollten die Teilnehmer Lob und Anerkennung dafür, dass bei dem "Sauwedda" doch noch alles gut ging. Dass diese Turnierserie Zukunft haben soll, dafür sprachen sich alle beteiligten Hufeisenfreunde aus. Peter Zahn gab bekannt, dass Tüßling im kommenden Jahr wieder beginnen werde, aber zuvor wolle man sich noch mit den jeweiligen Mannschaftsvertretern treffen und die Termine absprechen, um Überschneidungen zu vermeiden.

Hufeisen - Trainingsturnier 2022  Gesamtwertung nach 9. Spieltag mit Endergebnis

Hufeisen - Trainingsturnier Endergebnis 2022
Turnierübersicht 2022

 


 Plattenwerfen


(ehem. Hufeisenwerfen)
Was ist "Plattenwerfen" ?
Das Plattenwerfen ist ein sehr altes Brauchtum und hat in den Alpenländern eine uralte Tradition und Geschichte. Der Ursprung kommt nachweislich aus dem Bauernstand, denn seit es Hufeisen gibt, wurden sie als handliche Wurfgeräte für diesen interessanten Freizeitsport verwendet. Im Alpenraum hat sich im Laufe des letzten Jahrhunderts daraus das Plattenwerfen entwickelt.
Durch entsprechende Regelwerke wurde diese Sportart der heutigen Zeit angepasst. Im Wandel der Jahrzehnte wurde aus dem Platten- und Hufeisenwerfen ein ernstzunehmender Freizeitsport.
Die Wurfgeräte sind heute vielfältige, speziell angefertigte Eisen aus gehärtetem Stahl, unterschiedlich in der Form, in Hufeisenform oder ringförmige und abgeschrägte Metallplatten, mit einem erlaubten Durchmesser von höchstens 19 cm.
Durch die Wurfweite von 18 m sind bei den Sportplatten gewichtsmäßig Grenzen gesetzt, im Normalfall ist das Gewicht bei ca. 1 bis 1,3 kg.
Der Zielpunkt ist ein Holzwürfel den man Daube oder Hase nennt. Es ist ein Würfel mit 8 cm Kantenlänge und sollte sich farblich gut sichtbar vom Grasboden abheben. Als Wettkampfplatz für zwei Mannschaften ist ein Stück ebene Wiese erforderlich, ca. 4 m breit und etwa 30 m lang. Eine Mannschaft besteht normalerweise aus 4 Werfern (Ausnahme bei vereinzelten Turnieren sind 8 Mann)

Ziel des Plattenwerfens:
Ziel ist es, ein oder mehrere Eisen näher an die Daube zu platzieren als der Gegner.
Vom Bewegungsablauf her ist das Hufeisen- und Plattenwerfen dem Kegel- oder Stocksport sehr ähnlich, ist aber von der Schwierigkeit her höher einzustufen, da man nicht nur die Richtung beachten muss, sondern auch auf den Punkt genau zu werfen hat.
Der Ehrgeiz der Teilnehmer ist natürlich sehr groß und es erfordert viel Übung und Training, um bei Wettbewerben ganz vorne mitmischen zu können. Außerdem bedarf es einer guten körperlichen Belastbarkeit und Ausdauer.
Im Salzburger Land wird seit vielen Jahren mit den Oberösterreicher und den Tiroler Vereinen im Kampf der Bundesländer-Meister im Plattenwerfen ermittelt. Aber auch zwischen Salzburg und Bayern gibt es schon lange durch Freundschaftswerfen und hart umkämpfte Turniere keine Grenzen mehr.
Wichtige Faktoren sind Freude und Entspannung und dass „Jung” und „Alt” gemeinsam Spaß an diesem Freiluftsport haben. Dass man diesen Sport vor allem kostengünstig betreiben kann ist ein schwerwiegendes Argument, das zusätzlich für den Plattenwerfersport spricht.